Baubeginn des Großprojekts Eberswalde West


Nachdem uns im Jahr 2024 beim PS-Lotteriesparen der Sparkasse-Barnim durch Bezuschussung von 3000€ dieses Projekt ermöglich wurde, sind nun die letzten Vorplanungen abgeschlossen und es kann mit dem Bau der Module begonnen werden.

Aufgrund des plötzlichen Todes eines Vereinsmitgliedes zum Beginn des Jahres 2025, das sehr intensiv an der Vorplanung beteiligt war, wurde leider unser Plan mit dem Projekt bereits 2025 zu beginnen verfehlt, da nun zunächst andere kurzfristige Projekte Vorrang hatten.

Selbstverständlich war der Verein weiterhin auch in dieser Zeit nicht untätig und so wurde die detaillierte Planung in diesem Zeitraum weiter ausgearbeitet und erste Gebäude für die Anlage gefertigt.

Bereits im Mai 2024 erfolgte zum Zweck der Realisierung des Projektes der erste Einkauf von Holz für die Modulkästen.

Gleichzeitig wurden auch im Verlauf des Jahres alle weiteren bis dahin geplanten Materialien wie Gleise, Weichen, Kabel etc. zusammengetragen, damit dem nun im März 2026 beginnenden Bau der Module nichts mehr im Wege stand.

Nachdem sich aus etwaigen Quellen noch Änderungen im historisch korrekten Gleisplan der 1950er/60er Jahre ergeben haben, wurde folgender aktuell angedachter Gleisplan erstellt. Besonders knifflig an dieser Stelle war, dass selbst originale Gleispläne und Schlüsselbretter des Bahnhofs Ungereimtheiten des tatsächlichen Gleisverlaufs aufwiesen und es mehrmals vorkam, dass Gleise auf zeitlichen Verlauf scheinbar zunächst verschwanden, zu einem späteren Zeitpunkt jedoch wieder auftauchten. Daher haben wir uns dazu entschieden, den für uns fahrtechnisch am günstigsten und im Original für die Zeit am wahrscheinlichsten Gleisplan zu verwenden.

Wie im unteren abschließenden Plan zu sehen, wird sich der Bahnhof auf 6 Module mit jeweils den Maßen 120x80cm erstrecken und damit ein Gesamtlänge von ca. 6,80m aufweisen.

Wie bereits Eingangs erwähnt wurden im Jahr 2025 bereits erste Gebäude des Bahnhofs Eberswalde West realisiert. Hierzu kam erstmalig in der Vereinsgeschichte der 3D Druck mittels Resindrucker zum Einsatz. Zu diesem Zweck wurden zunächst Pläne und Bilder der Originalbauten studiert und mittels 3D-CAD Software in ein digitales Modell im Maßstab 1:87 übertragen.

Begonnen wurde dabei mit dem Schrankenhaus des Bahnhofs an der Heegermühler-Straße.

In selbiger Vorgehensweise entstand auch das Bahnhofsgebäude. Da wir uns bei der Darstellung des Bahnhofes passend zu den anderen Bahnhöfen der Anlage für die Betriebszeit der 50er/60er Jahre entschieden haben, ist dieses einstöckig ausgefallen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass das Original im ursprünglichen Zustand vor 1945 zweistöckig ausgeführt war. Während eines Luftangriffs wurde dieses jedoch größtenteils zerstört und lediglich die untere Etage wieder aufgebaut. Ein Bild des Grundkolorierten Modells aus dem Drucker erfolgt noch zu einem späteren Zeitpunkt.

Neben diesen beiden Gebäuden aus dem 3D Drucker, arbeitete unser im Januar 2025 verstobenes Gründungsmitglied Martin Jarisch bis zu seinem Tod an dem Modell des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der „Märkischen Elektrizitätswerke“ Eberswalde, welches sich in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs an der Heegermühler Straße 19 befand.

Leider mussten wir feststellen, dass dieses Modell einige nicht sehr leicht zu kaschierende Mängel aufwies. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, auch dieses Gebäude in ferner Zunkunft noch einmal für das spätere Modul aus Resin zu drucken, um einen höheren Detailgrad zu erhalten.

Damit seine Mühen jedoch nicht umsonst gewesen sind, sind wir aktuell dabei für das von ihm noch unvollendete Modell die noch fehlende Dachpartie zu ergänzen und es als Vergleichsobjekt von früheren zu heutigen Methoden des Modellbaus in Ehren zu halten.

Die Fotos vom weiteren Baufortschritt der Gebäude folgen in Kürze.